Unser Ernährungssystem verursacht erhebliche Kosten für Umwelt, Klima, Gesundheit und Gesellschaft, die sich in den Lebensmittelpreisen bislang nur unzureichend widerspiegeln. Zugleich stehen viele landwirtschaftliche Betriebe unter wirtschaftlichem Druck, während eine gesunde und nachhaltige Ernährung nicht für alle Menschen gleichermaßen zugänglich ist.
Das gemeinsame Projekt „Die versteckten Kosten des Ernährungssystems“ untersucht, wo diese gesellschaftlichen Folgekosten entstehen, wer sie trägt und wie sie verringert werden können. Ziel ist es, politische und wirtschaftliche Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die eine ökologisch tragfähige Landwirtschaft, faire wirtschaftliche Bedingungen und eine gesunde, bezahlbare Ernährung miteinander verbinden.
Das AgrarBündnis bringt dabei insbesondere die landwirtschaftliche und agrarpolitische Perspektive ein.
Ergebnis des Projekts
Im Rahmen des Projekts erarbeiten die beteiligten Organisationen einen gemeinsamen Bericht zu den versteckten gesellschaftlichen Kosten des Ernährungssystems. Er führt ökologische, gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Perspektiven zusammen und zeigt auf, mit welchen politischen und wirtschaftlichen Maßnahmen sich gesellschaftliche Folgekosten verringern lassen. Der Bericht enthält gemeinsame Handlungsempfehlungen für die Weiterentwicklung des Ernährungssystems und soll als Grundlage für den politischen und gesellschaftlichen Dialog dienen.
Projektpartner
Diakonie Deutschland, Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG), Paritätischer Gesamtverband, Verbraucherzentrale Bundesverband und AgrarBündnis.
Projektlaufzeit: Januar 2026 bis März 2027
Förderung: Robert Bosch Stiftung